Ulfgeir Hardanson (NSC/GSC)

Spieler Name
Thomas
Geburtssippe Fîlshof
Charakter aus 2019
Contage
Charaktername
Ulfgeir Hardanson
Geburtsdatum
Sippe
Fîlshof
Rang
Hetman von Fîlshof
Rasse
Mensch
Wohnort
Fîlshof
Beruf Hetman

Ulfgeir Hardanson ist der Sohn von Hardan Örvarson, welchen er vor über zwei Wintern beerbte. Sein Vater war von einem Ausritt zu den abgelegenen Höfen nicht wiederkehrt, also schickte man einen Suchtrupp. Dieser fand einen Teil des Askurhofes niedergebrannt vor und alle Menschen darin erschlagen. Niemand hatte überlebt und auch der Hetman und zwei seiner Karle lagen erschlagen im Hof. Es muss ein grauenhafter Anblick gewesen sein, der sich den Suchern bot. Es heißt, die Körper trugen zahlreiche Risswunden und aufgeschlitzte Hälse, als wäre ein großes Tier über die Männer und Frauen hergefallen. Doch so sehr man auch suchte, von den Kindern fehlte jedwede Spur.

Es blieb nicht bei diesem einen Überfall, sondern setzte sich an den anderen Höfen nahe dem Myrkvithar, vinl. „Düsterwald“, fort. Das geschlossene, uralte und bis heute zum großen Teil völlig unberührte Waldgebiet zwischen dem Sôkin und den Arnarsteinen war geheimnisumwogen. Es ist derartig dicht verwachsen, dass ein Eindringen in das in ständiger Finsternis liegende Unterholz nahezu unmöglich erscheint und auch wenig ratsam. Verschiedene Gerüchte und Kindergeschichten kursieren, wer oder was in diesem „Urwald“ hausen soll … nun jedoch klangen die Sagen gar nicht mehr märchenhaft.

Diese Geschehnisse prägten Ulfgeir Hardanson, welcher das Aufkommen jener Gefahr als heranwachsender Sohn des Hetmans miterlebt hat und an dem der Zerfall der einstmals stolzen Jarlsess sowie der Gefolgschaft nicht spurlos vorbeigegangen ist. Die zahlreichen Verleumdungen und gegenseitigen Anfeindungen hat Ulfgeir vorsichtig und durchaus ein wenig Paranoid gemacht. Gleichsam ist er nicht gut auf die großen anderen Sippen zu
Tag Szene Ort Uhrzeit Beschreibung Samstagsfeier ./. Burg Nach Endschlacht Hetman von Fîlshof
sprechen, welche sich stattdessen in ihrem Streit um den Jarlfürsten ergehen, aber die Not und das Leid im Karifjord verdrängen.

Vor zwei Jahren kam jedoch ein fremdes Schiff nach Fîlshof, welches den Hetman von Ûtirgard, der nordöstlichsten Siedlung auf Norglaw/Markland, und seine Männer trug. Diese stammen just von der anderen Seite der Insel und zumindest diese schienen sich, um die Probleme zu sorgen. Sie ließen freigiebig Versorgungsgüter da, bevor sie in ihre Heimat zurückkehrten. Dies und die Hoffnung auf mehr Hilfe lässt Ulfgeir dem Ruf zu einer Versammlung der Hersire in Hofshelig folgen.

Dabei kann er von den jüngsten Vorkommnissen berichten, von einer gewaltigen, hünenhaften Gestalt, welche vor wenigen Wochen des Nachts am Dorfe vorbei zog und einem schattenhaften Heer aus ausgemergelter Gestalten, welches ihm folgte. Schon zu Jul, zur Wintersonnenwende, war den Fîlshofern nächtliche Lichter auf der Burg aufgefallen. Und nun zog es diesen Hünen und sein Heer just in die gleiche Richtung.

Rötlich habe die Gestalt im fahlen Mondlicht geschimmert, ein Schauer sei den Wachen auf den Wällen über den Rücken gekrochen … Draugr* wanderten über das Land!