Gramur Hrellirson (NSC/GSC)

Spieler Name
Dominik
Geburtssippe Dunfjorgyn
Charakter aus 2019
Contage
Charaktername
Gramur Hrellirson
Geburtsdatum
Sippe
Dunfjorgyn
Rang
Hetman von Dunfjorgyn
Rasse
Mensch
Wohnort
Dunfjorgyn
Beruf Hetman

Gramur Hrellirson ist der Sohn und Nachfolger von Hrellir Þóttison, dem alten Hersir der Hetmansess von Dunforgyn. Die Männer von Dunforgyn waren von je her stolze und unbeugsame Bauern. Ihr fruchtbares Land machte sie wohlhabend und ihre Linie konnten sie bis in die alte Gefolgschaft des ersten Jarls von Sturmfels zurück leiten. Sie waren bekannt dafür, mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg zu halten. Vielmehr sahen sie sich oft als mächtiger und beständiger Felsen im Sturm der Geschichte.

Daher war es nicht verwunderlich, dass Brestir Þóttison, Gramurs Onkel, im Rat von Erik Rothaar saß. Er war es, der gegen Erik Rothaar sprach und wegen einer Nichtigkeit in Streit geriet. Es war Brestir Þóttison, gegen den Erik die Hand erhob und ihn in Hitze niederschlug. Dabei fiel der alte Brestir derart unglücklich, dass er mit dem Schädel aufschlug. Am Folgetag erlag der alte Bresti seinen Verletzungen

Auszug aus dem Tagebuch: „Im frühen Herbst beriet sich Erik Rothar wegen der neuen Situation aufgrund von Leif Eriks Tod mit seinen Beratern. Brestir Þóttison, einer der Berater, der stets offen und ohne Blatt vor dem Mund die Missstände ansprach, aber auch eine Quelle guten Rats war, redete dem Jarl ins Gewissen und muss ihm wohl geraten haben erstmal die Zustimmung in der Jarlsess zu suchen und die lächerliche Weide ohne Federlesen an Filshof zu geben. Deren Wohlwollen und eine Geste sei wertvoller als diese kleine Weide. Nur mit einer geeinten Jarlsess könne man auch Einfluss außerhalb haben. Der Jarl wollte aber von einem Fehler nicht wissen und geriet mit Brestir Þóttison heftig in Streit, dass der Jarl ihn vor allen einen solch heftigen Hieb gab, dass er mit dem Kopf auf dem Boden aufschlug. Er wurde in sein Zimmer gebracht, doch das er aus dem Ohr blutete war kein gutes Zeichen. Am Tag darauf erlag der alte Mann seinen Verletzungen und noch am selben Tag verließ ihn das Gefolge aus der Hetmansess Dunforgyn, nachdem sie sich von ihm losgesagt hatten.“
Tag Szene Ort Uhrzeit Beschreibung Samstagsfeier ./. Burg Nach Endschlacht Hetman von Fîlshof
Sein Blut tropfte somit auf den Boden der Halla von Sturmfels und brachte Dunforgyn gegen den Jarlssohn auf. Hrellir Þóttison ließ sie Blutrache schwören und Waffen gegen Sturmfels erheben, deren Sitz sie später gar für sich beanspruchten.

Ihnen gelang es durch Tücke und einen bestochenen Karl, welcher die Tore öffnete, in die Burg hineinzuschleichen. Doch war Erik Rothaar vorgewarnt worden und konnte mit seiner Frau und wohlmöglich mehreren Getreuen entfliehen. Dadurch entkam Erik Rothaar der Blutrache und er verschwand in der Wildnis. In dieser Zeit übernahm der Drōttseti die Verwaltung der Burg und man wartete vergeblich auf Erik Rothaars Rückkehr. Er blieb bis heute verschwunden.

Indes erhob sich der Streit unter den Hetleuten über die Nachfolge um den Jarlstitel. Hieraus entwickelte sich ein weitaus inniger nun seit fast zwanzig Jahren und teils schon zwei Generationen andauernder Streit, bei dem viel Blut vergossen wurde.

Hrellir Þóttison, der alte Hetman und Gramurs Vater, fiel im Jahre 1009 in einem Scharmützel mit Kriegern aus Gymirgrind nahe dem Hochmoor Dôkalfenn.

Im Jahre 1013 wurde Fîlshof durch eine Reihe seltsamer Überfälle auf die Höfe am Myrkvithar, vinl. „Düsterwald“, aus dem Rennen genommen. Hier starb der alte Hetman Hardan Örvarson und sein Sohn Ulfgeir übernahm das Ruder. Dieser gilt mehr als Denker, denn als Handelnder und damit als eher schwach.

Da Saxrygar sich völlig aus diesem Streit heraushielt, die Frouwen schüttelten wohl nur das Haupt über die Männer, so wie sie es immer zu tun pflegen, verblieb nur noch Gymirgrind an der Fjordmündung als ernsthafter Konkurrent…