Andvaka Eldurdottir

Spieler Name
Alex
Geburtssippe Lôgmansess
Charakter aus 2018
Contage noch wenig
Charaktername
Andvaka Eldurdottir
Geburtsdatum
Sippe
Hyndhof
Rang
Hetfrouwe
Rasse
Mensch
Wohnort
Hyndhof
Beruf

Geboren wurde Andvaka in Lôgmansess, wo ihr Vater einer der dort ansässigen Lôgmänner war. Auch wenn immer klar war, dass Andvaka als Frau niemals den Weg eines Lôgmanns einschlagen konnte, wuchs sie doch sehr traditionell auf und lernte schon früh viel über die alten Sitten, Gebräuche und Rechtsnormen Marklands. Mehr als einmal revoltierte sie dagegen und fügte sich nur widerwillig.

Als ihr Vater Verhandlungen für ihre Verheiratung führte und sie einen ersten Blick auf den Hetmannssohn Ulfur Stóri aus Hyndhof werfen konnte, verliebte sie sich fast augenblicklich in den großen, wilden Mann. Aus dem Geschäft zweier Sippen wurde jedoch schnell mehr, der Krieger und die belesene Frouwe ergänzten und stärkten einander.

Über die Jahre schenkte Andvaka ihrem Mann fünf Kinder – zwei Söhne und drei Töchter. Als Ulfur seinem Vater auf die Position des Hetmanns folgte, nutzte dieser gerne Andvakas Wissen, das sie der Erziehung ihres Vaters zu verdanken hatte. Seit Generationen schon ist Hyndhof in der Gefolgschaft der Jarlsess Rygarsess. Als Sûrtbjorg anfing die Finger nach Hyndhof auszustrecken, war es Ulfur, der darauf bestand, dass Andvaka bei allen Gesprächen anwesend war – sei es als Zeuge, aber auch als Beraterin.

Beiden war schnell klar, dass Sûrtbjorg ihre Weigerung die Gefolgschaft zu wechseln nicht einfach hinnehmen würde. Vorausschauend konnten Ulfur und Andvaka viele Frauen, Kinder und Alten ihrer Sippe retten, in dem sie sie rechtzeitig nach Vestirgard evakuierten. Andvaka blieb bis kurz vor den Angriffen zusammen mit Ulfur und ihren Söhnen in Hyndhof.

Als Sûrtbjorg angriff, befand sie sich bei Jarl Ófótan auf Burg Rygarsess und konnte nur hilflos abwarten, ob es ihrer Sippe mit Unterstützung von Rygarsess und Verstärkung aus Geiranger und Gronland gelingen würde, Hyndhof zu halten. Mit viel Mühe konnte verhindert werden, dass Hyndhof in die Hand von Sûrtbjorg fiel und dennoch war die Schlacht um Hyndhof das schlimmste Blutvergießen, dass Markland in der jüngeren Vergangenheit erleben musste.

Bitter war die Heimkehr zurück nach Hyndhof, wo Andvaka nicht nur ihren Mann und ihren jüngeren Sohn, sondern auch viele tote Sippenmitglieder zu beklagen hatte. Der gemeinsame Wunsch nach Rache hat zwischen Jarl Ófótan Sturmsohn, Andvaka und ihrem überlebenden Sohn Dimmi Ulfurson ganz spezielle Bande gebildet. Keiner von ihnen wird ruhen bis Sûrtbjorg für diesen Frevel gezahlt hat.