Ófótan Sturmsohn

Spieler Name
Marco
Sippe Rygarsess
Charakter aus 2018
Contage sehr wenige
Charaktername
Ófótan Sturmsohn
Jarl zu Rygarsess
Geburtsdatum
Sippe
Rygarsess
Rang
Hersir der Jarlsess
Rasse
Mensch
Wohnort
Bjorg Rygarsess
Beruf Großgrundbesitzer
und Heerführer

Geboren wurde Ófótan Sturmsohn im Jahre 971 auf Bjorg Rygarsess und sein Vater war niemand anderes als der vorige Jarl von Rygarsess Hallthorr Ingvison. In seinen jungen Jahren ging er oft auf Sommer- und Raufahrten jenseits von Vinland. Es war in dieser Zeit, in der sich Ófótan einen Namen machte, als furchtloser Krieger und Seefahrer bekannt. Den Namen Sturmsohn errang er, als er selbstlos einen nahe der Küste gekenterten geratenen Fischer aus der sturmgepeitschten See rettete. Er sprang hierfür in die gefährliche Brandung und zog den Ertrinkenden aus der tosenden See. Dieser Mut und diese Selbstlosigkeit begründeten seinen Ruf, der ihm die Übernahme der Herrschaft von seinem Vater und die Bestätigung der Gefolgschaften im Thing ermöglichten. So folgte er stolz einer langen Reihe von Ahnen in Rygarsess und trat in die Fußstapfen berühmter Hersire seinen Blutes, die sich auf Styrrla Geirson begründeten.
Seit mehr als zwanzig Jahren ist Jarl Ófótan Sturmsohn nun mit Stórráð Fróðidottir verheiratet. Einer resoluten Frau, die ihm Arinbjörn Ófótanson schenkte. Auch wenn sich Ófótan noch mehr Kinder gewünscht hätte, hatte das Paar keine mehr. Ein Umstand, der besonders Stórráð sehr bedrückte. Dennoch Arinbjörn wuchs zu seinem prächtigen – wenn auch ungestümen – Krieger heran und ist inzwischen selbst verheiratet mit Bryndis Gluthaar einer Skjoldemø aus Saxyrgar. Auch wenn es anfänglich Spannungen zwischen Jarlfrau und Bryndis gab, inzwischen scheint jeder seinen Platz im Haushalt des Jarls gefunden zu haben.

Nun muss Ófótan erleben, wie die lang angehaltene Zeit für Rygarsess sich langsam dem Ende zu neigen scheint. Denn mit dem Zusammenbruch der alles überragenden Herrschaft der Sippe von Sturmfels im Jahre 998, welche über Generationen den Jarlfürsten der Insel stellte, entstand ein Machtvakuum, in das nun die mächtigen Sippen von Sûrtbjorg und Bragbjorg stoßen. Beide streiten sich nun über die Nachfolge auf den Ehrentitel des Jarlfürsten und die kleinen Sippen, darunter auch die kleinen Jarltümer, werden zwangsläufig hineingezogen.

Im Zuge der Spannungen zwischen Sûrtbjorg und Rygarsess verlor Ófótan schon die Gefolgschaft von Unnvard, einer strategisch wichtigen Ortschaft am südlichen Ufer des Tyverkfjordes. Der Jarl aus Sûrtbjorg hat zuerst überall Karle mit Versprechen und Silber abgeworben, dann die Hetmansess Unnvard durch Verlockung und Bedrohung gewonnen. Im Herbst 1018 wandte er sich zuletzt an Hyndhof, die der Gefolgschaft von Rygarsess angehört. Doch die Sippe von Hyndhof ist stolz, selbstlos und treu. Sie haben jeden Einflussversuch aus Sûrtbjorg zurückgewiesen, was dann darin gipfelte, dass die Sûrtbjorger über den Rennand übersetzten und gegen Hyndhof massiv vorrückten. Im Gegenzug schickte Ófótan seinen Sohn Arinbjörn Ófótansohn mit voller Heeresmacht in Richtung Hyndhof und bat Jarl Hroc Earricson von den Geirangern um Hilfe.

Bei den Kämpfen wurde klar, dass Sûrtbjorg seine Streitmacht aufgeteilt hatte und auch Dunkynhof am Süden der Küste mit drei Langschiffen angriff, um von dort aus etwaige Hilfe aus Hâralptar zu unterdrücken. Es gab die Schlacht an den drei Wegen, wo Sûrtbjorg vernichtend geschlagen wurde und die Truppen der Verbündeten nur wenige Verluste hinnehmen mussten. Hyndhof war inzwischen eingeschlossen und kämpfte gegen einen überlegenen Feind. Die Verstärkung aus Geiranger und Gronland kam gerade rechtzeitig, um zu verhindern, dass Hyndhof fiel. Die Schlacht um Hyndhof war das schlimmste Blutvergießen, dass Markland in der jüngeren Vergangenheit erleben musste. Dennoch waren die Verteidiger vom Hyndhof, als auch die Verstärkung aus Geiranger und Gronland siegreich und der sûrtbjorger Feind vertrieben. Dennoch waren viele gute Männer und Frauen tot und der Winter nahte. Es begann ein Kampf um das nackte Überleben.
In dieser Zeit der Härte haben sich spezielle Bande zwischen Ófótan, Andvaka der Hetfrouwe vom Hyndhof und ihrem überlebenden Sohn Dimmi Ulfurson gebildet. Geschmiedet im Feuer des Krieges haben sie gemeinsam Rache für den Frevel geschworen, den Sûrtbjorg losgetreten hat.

Ebenso knüpfte Ófótan Freundschaft zu Iórunnr Brynjolfursdottir, der herumreisenden Tochter des Rüstschmiedes aus Vestirgard. Diese war nach Harða’s Tod für einen Tag die Skjoldmø des Jarls gewesen. Er bot ihr an, diese Stellung wiederzubekommen, sollte sie dafür bereit sein.