Arnulf Ansgarson

Arnulf Ansgarson

Spieler Name
André
Email  –
Charakter aus 2003
Contage diverse
Charaktername
Arnulf Ansgarson
Styrresman der Isolfjúr
Geburtsdatum
22. Launing 970
Sippe
n.b.
Rang
Karl
Rasse
Mensch
Wohnort
Ulfsgardr nahe Geiranger
Beruf Schmied, Krieger
Styrresman der Isolfjúr

Geboren wurde Arnulf im Jahr 970 auf Yddland in einem Dorf namens Gáriwik als Sohn des Händlers Ansgar und seiner Frau Britt. Gáriwik war eine von mehreren Siedlungen die zu Zeiten Berats von Yddland von Nordleuten an der Küste gegründet wurden.

Ansgar ging jedes Jahr auf Handelsfahrt und brachte stets interessante Dinge aus aller Herren Länder mit die den Jungen Arnulf sehr faszinierten, wie auch die Geschichten der Männer von der Großen Fahrt und die Sagas über vergangene Helden.

Als Arnulf die ersten Haare am Kinn sprossen, versuchte der Vater eine Lehrstelle für ihn zu finden. Zunächst unternahm er den Versuch seinen Sohn selber auszubilden, jedoch ohne Erfolg. In dieser Zeit neigte Arnulf oft zu Jähzorn und Wutausbrüchen. Schließlich mit 15 Jahren kam Arnulf zum Dorfschmied, der ihn ausbilden sollte.

Die körperliche Arbeit wirkte sich beruhigend auf Arnulfs Gemüt aus und seine Familie war erfreut. Nach ungefähr zwei Jahren erreichten Berichte von einem großen Heerlager das Dorf, es solle einen Feldzug gegen die Orken geben und viel Sold und Ehre sei zu gewinnen. In dieser Nacht verlies Arnulf seine Heimat.

Er schloß sich den Gauklern an um mit ihnen zu diesem Heerlager zu ziehen. Der Weg dauerte einige Wochen, so daß Arnulf sich in dieser Zeit sein Brot mit den Gauklern verdienen mußte.

Am Vorabend der Schlacht gegen die Orken kamen sie im Heerlager an.

Als die Schlacht begann und um ihn herum der Kampf tobte viel ein roter Schleier auf Arnulfs Sinne und er erwachte Tage später mit Blut besudelt zwischen erschlagenen Orks.

Die Angst und Scham die dieses Ereignis in ihm hinterließ trieb ihn nur noch weiter von seiner Heimat und seinen Eltern weg. Er verdingte sich als Söldner und zog durch die Lande.

Der rote Schleier kam immer wieder über ihn und die Berichte die ihm über seine taten zugetragen wurden ließen ihn schaudern. Lange Zeit befürchtete Arnulf besessen oder verflucht zu sein. Das er einer der Ulfhednir aus den Sagas und Geschichten seiner Mutter sein könnte kam ihm lange Zeit nicht in den Sinn. Statt dessen begann er seine Gefühle in Unmengen Alkohol zu ertränken.

Als er knapp über 30 Jahre alt war kam er zur Gilde Glenshire und lernte dort den Normonter Hauptmann Algonkin kennen. Die beiden freundeten sich an und reisten gemeinsam von Schlachtfeld zu Schlachtfeld, bis die Gilde unter Theodus von Norvenja zur Befreiung Norvenjas aufrief.

Dort in den Schlachten erschienen den Kriegern Valkyren und holten die Gefallenen vom Schlachtfeld um sie in die Halle zu geleiten.

Dies Ereignis und seine Reise nach Eisland mit den Geirangern prägten Arnulf sehr und er wurde über die Jahre zunehmend religiöser. Während Algonkin in dieser Zeit Ritter, Freiherr und Baron wurde, blieb Arnulf in seinem Dienst als Waffenmeister und bildete in dieser Zeit Knappen und reguläre Truppen aus.

Jedoch brachte ihm sein hitziges Gemüt und seine Treue zu seinen Freunden in dieser Zeit auch die Vogelfreiheit in Trigardon und Yddland ein.

Bei seinen Reisen hatte er sich auch in Amonlonde Freunde gefunden. Dort fand er nach seiner Vogelfreiheit neue Heimat. In der Garde der Republik diente er sich zum Tribun hoch. Des Dienstes und der Politik müde reiste er nach Geiranger wo er schließlich um Aufnahme bat. Der Logman nahm ihn in seinen Haushalt auf.