{"id":422,"date":"2011-04-30T13:10:12","date_gmt":"2011-04-30T11:10:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.geiranger.de\/wp"},"modified":"2011-04-30T13:16:08","modified_gmt":"2011-04-30T11:16:08","slug":"gronland","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.geiranger.de\/wp\/die-bespielten-sippen-von-norglaw-markland\/die-inseln\/gronland","title":{"rendered":"Gronland"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.geiranger.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/gronland.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-304\" title=\"gronland\" src=\"https:\/\/www.geiranger.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/gronland-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.geiranger.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/gronland-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.geiranger.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/gronland-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.geiranger.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/gronland.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Insel besitzt zwar mit etwa 240 \u2013 250 km in Ost-West und 140 \u2013  150 km in Nord-S\u00fcd-Richtung die gr\u00f6\u00dfte Ausdehnung, weist aber aufgrund  einiger zum Teil gewaltiger und weit geschwungener Einbuchtungen eine  Gesamtfl\u00e4che von wenig mehr als 28.000 Quadratkilometer auf, also sogar  weniger als Norglaw. Allerdings sind hier die besiedelbaren Fl\u00e4chen und  auch die Ertr\u00e4ge der Landwirtschaft nat\u00fcrlich ungleich h\u00f6her.<\/p>\n<p>Daher  bel\u00e4uft sich die Bev\u00f6lkerung auch auf rund 70.000 Menschen. Das Leiding  macht ungef\u00e4hr 13.000 K\u00e4mpfer verf\u00fcgbar, das Halfleiding allerdings  lediglich 5.000, da auf Gronland eine bereits verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hohe Zahl  von rund 2.000 vinl\u00e4ndischen Unfreien lebt, die nur f\u00fcr das Leiding  infrage kommen und dementsprechend vorab in Abzug zu bringen sind. Hinzu  kommen noch gut 1.000 Handelsherren, Handwerker und sonstige Personen,  die als normalerweise unabk\u00f6mmlich anerkannt werden und die in hier  recht gro\u00dfz\u00fcgiger Weise ebenfalls nur in wirklicher Not herangezogen  werden.<\/p>\n<p>Dies wird unter anderem dadurch erleichtert, da\u00df auf  Gronland 2.100 Huscarls unter Waffen stehen, welche nicht nur den  Adeligen dienen, sondern auch von einigen Handelsherren zum Schutz ihrer  Personen und Besitzt\u00fcmer, vor allem auch ihrer Schiffsladungen  angeworben wurden, sowie von einigen reichen Gro\u00dfbauern und Unternehmern  wie etwa den Eignern von Edelstein- und Edelmetallminen. Hinzu kommen  etwa 2.300 Hirdm\u00e4nnern, so da\u00df mit einem Hird von 4.400 jederzeit  verf\u00fcgbaren K\u00e4mpfern schon eine sehr beachtliche Streitmacht  bereitsteht.<\/p>\n<p>Unter gronl\u00e4ndischem Befehl stehen insgesamt 72  Drachenschiffe. Da sich hierunter mehrere ausgesprochen gro\u00dfe Fahrzeuge  mit 30 \u2013 40 Ruderb\u00e4nken befinden, ist der Hird in der genannten Gr\u00f6\u00dfe  somit zur vollst\u00e4ndigen Bemannung schon erforderlich, aber ausreichend.<\/p>\n<p>Gronland  besitzt\u00a0 zweifelsohne nicht nur\u00a0 die gr\u00f6\u00dfte Bev\u00f6lkerung, sondern ist  auch die wohlhabendste Insel Vinlands. Dies wird zum einen durch die  gro\u00dfe und sehr fruchtbare Zentralebene erm\u00f6glicht, deren vergleichsweise  sehr reichen Ertr\u00e4ge nicht nur eine gewisse Ausfuhr erm\u00f6glichen, und  zum anderen durch einige recht ergiebige Minen, in denen Gold, Silber  und Edelsteine gewonnen werden, w\u00e4hrend andererseits Lagerst\u00e4tten mit  guten Eisenerzen, Kupfer und Zinn kostspielige Einfuhren von Stahl,  Schmiedeeisen und Bronze weitestgehend \u00fcberfl\u00fcssig machen. Da\u00df sich  dieser Reichtum zu einem gro\u00dfen Teil in den H\u00e4nden der Adligen sowie  einer sich allm\u00e4hlich herausbildenden Oberschicht von Freien sammelt und  keineswegs der gesamten Bev\u00f6lkerung gleicherma\u00dfen zugute kommt, l\u00e4\u00dft  sich schon an der oben genannten hohen Zahl von vinl\u00e4ndischen Unfreien  erkennen, die als Ein-heimische ja durchweg durch \u00dcberschuldung in diese  Lage geraten sind.<\/p>\n<p>Arvakirholm\u00a0 vinl. \u201eInsel der  Wache\u201c. Der S\u00fcdk\u00fcste vorgelagerte Insel nahe der V\u00eedvik, welche diese  gegen Voltar und auch zumeist aus dieser Richtung zu erwartende Angriffe  aus den Mittellanden sch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Askarhof\u00a0 vinl. \u201eEschendorf\u201c.  Ortschaft s\u00fcdlich der Hartenfels im Zentrum der Insel, neben einem  \u00fcberwiegend aus B\u00e4umen dieser Art gebildeten kleinen W\u00e4ldchen gelegen.<\/p>\n<p>Audivangar\u00a0 vinl. \u201eGl\u00fccksfeld\u201c. Ortschaft im Norden, an der Einm\u00fcndung des Glitnirwassers in das S\u00eedwasser.<br \/>\nBach, der\u00a0 Kurzer Flu\u00df im Nordwesten, der in die Unnbollar m\u00fcndet.<\/p>\n<p>Bergelmirvellir\u00a0  vinl. \u201cEcho-Ebene\u201c, w\u00f6rtl. \u201eEbene der br\u00fcllenden Berge\u201c. Weite,  grasbewachsene und als \u201eHeiliger Grund\u201c mit st\u00e4ndiger Friedenspflicht  geltende Hochebene im S\u00fcden der H\u00e2rsteine. Das Allthing der Insel fand  urspr\u00fcnglich hier statt, wird aber inzwischen vom Jarlf\u00fcrsten  stattdessen regelm\u00e4\u00dfig bei der Hartenfels einberufen. Immer noch ist es  aber zugleich auch St\u00e4tte des Havathings aller Inseln, welches aber  bekanntlich ein eher seltenes Ereignis darstellt.<\/p>\n<p>B\u00eegalan\u00a0 siehe Hof B\u00eegalan<\/p>\n<p>Blainhyrr\u00a0  vinl. \u201eBlaues Feuer\u201c. Ortschaft westlich der Jarnt\u00fbn am S\u00fcdrand des  S\u00fbrtvithar. Der Name erinnert an eine Raubfahrt der Bewohner, bei der an  Mast und Rahe ihres Drachenschiffes das gespensterhafte \u201eBlaufeuer\u201c  erschien, welches in den Mittellanden auch als \u201eSt. Elms-Feuer\u201c bekannt  ist und das bekanntlich schlimmes Ungl\u00fcck verhei\u00dfen soll. Das Schiff  kehrte jedoch nicht nur gl\u00fccklich heim, sondern auch der Raubzug verlief  au\u00dfergew\u00f6hnlich erfolgreich, so da\u00df diese Erscheinung hier als  ausgesprochen gutes Omen gilt.<\/p>\n<p>Bruig Cyn Roi\u00a0 altspr. \u201eBurg des  Hundek\u00f6nigs\u201c. Eine in Ruinen liegende gewaltige H\u00fcgelfestung des Alten  Volkes im S\u00fcden der gro\u00dfen zentralen Ebene. Da die \u201eHunde\u201c beim Alten  Volk eine Art Elitekrieger darstellten, war diese gro\u00dfartige Anlage vor  allem Hauptfestung, sicher aber auch ein f\u00fchrender Herrschersitz der  Insel.<\/p>\n<p>B\u00fchlhof\u00a0 Ortschaft zwischen sanften H\u00fcgeln im Nordosten der  gro\u00dfen zentralen Ebene. \u201eB\u00fchl\u201c ist ein altert\u00fcmlicher Ausdruck f\u00fcr  \u201eH\u00fcgel\u201c.<\/p>\n<p>Crom Cuailne\u00a0 altspr.: \u201eAlte Ebene\u201c. Hochland s\u00fcdlich der  Glitnirsteinen am Nordrand der gro\u00dfen Zentralebene mit \u00fcberwiegend  grasbewachsenen und deutlich weniger fruchtbaren Ebenen. Daher ist  dieses Gebiet nur sehr d\u00fcnn besiedelt. Dies d\u00fcrfte zu einem guten Teil  auch damit zusammenh\u00e4ngen, da\u00df sich hier h\u00e4ufig noch Grabh\u00fcgel und  andere zerfallene Bauten des Alten Volkes befinden, um die sich dunkle  Ger\u00fcchte ranken und die der ganzen Landschaft eine etwas unwirkliche und  oft auch unheimliche Pr\u00e4gung geben.<br \/>\nNur wenige wirklich des Alten  Volkes Kundige wissen jedoch, da\u00df der Name genau \u00fcbersetzt \u201eEbene der  Alten Frau\u201c bedeutet. Die als \u201eCailb\u201c bezeichnete alte und schrecklich  h\u00e4\u00dfliche Frauengestalt jedoch taucht wiederholt in den \u00dcberlieferungen  des Alten Volkes auf als ein \u00fcbernat\u00fcrliches Wesen, da\u00df vor allem  Kriegern ihren Tod in einer bevorstehenden Schlacht oder vergleichbar  gewaltsames Sterben vorhersagt. Selbst dem Alten Volk trotz dessen viel  umfangreicheren Wissens \u00fcber diese Dinge scheint gerade diese Todesbotin  besonders unheimlich und auch r\u00e4tselhaft gewesen zu sein. So wu\u00dften sie  zum Beispiel den erhaltenen \u00dcberlieferungen zufolge nicht einmal, ob es  sich bei der in oft sehr unterschiedlichem Kleidung und sonstiger  Erscheinung wie auch vielf\u00e4ltiger Sprech- und Handlungsweise  auftretenden alten Frau nur um Erscheinungsformen einer einzigen \u201eCailb\u201c  handelt oder ob es mehrere Wesen dieser Art gibt. Oft auch scheint sie  zun\u00e4chst in Gestalt einer jungen und verf\u00fchrerisch sch\u00f6nen Frau  aufgetreten zu sein, die dann erst sp\u00e4ter ihre andere schreckliche  Gestalt zeigte und ebenso konnte sie die Gestalt von Tieren und  bevorzugt die eines Raben annehmen.<\/p>\n<p>Sollte daher der Name dieser  Landschaft wirklich ein besonderes Herrschaftsgebiet dieses unheimlichen  Todesboten bedeuten, w\u00e4re es tats\u00e4chlich ratsam, die Crom Cuailne  m\u00f6glichst zu meiden oder zumindest keinerlei St\u00f6rung der schlafenden  M\u00e4chte zu wagen.<\/p>\n<p>Dainbjorg\u00a0 vinl. \u201eTote Burg\u201c. Ruinenst\u00e4tte des  Alten Volkes in der Zentralebene. Die \u00dcberreste sind zu stark zerst\u00f6rt,  um noch erkennen zu k\u00f6nnen, ob es sich tats\u00e4chlich um eine Festung  gehandelt hat, zumal auch der alte Name hier nicht \u00fcberliefert wurde. Da  die Anlage von mehreren gro\u00dfen, bisher unerforschten und von ziemlich  gruseligen Legenden umwobenen Grabh\u00fcgeln umgeben ist, d\u00fcrfte es wohl  keine eigentliche Burggewesen sein.<\/p>\n<p>Der Bach\u00a0 siehe Bach, der<\/p>\n<p>Der Steinwurf\u00a0 siehe Steinwurf, der<\/p>\n<p>Drakkarholm\u00a0  vinl. \u201eKriegsschiff (Drachen)-Hafen\u201c. Insel in der V\u00eedvik. Hier liegen  nicht nur die meisten der gronl\u00e4ndischen Drachenschiffe, sondern es sind  gen\u00fcgend Landepl\u00e4tze, Unterk\u00fcnfte, Lagerh\u00e4user und sonstige  Einrichtungen vorhanden, um wohl die gesamte Kriegsflotte Vinlands  versammeln zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dvergarvik\u00a0 vinl. \u201eZwergenbucht\u201c. Kleine  Meeresbucht im S\u00fcdwesten der Insel. Der Name mag sich auf die geringe  Gr\u00f6\u00dfe der Bucht beziehen, wahrscheinlicher jedoch weist er darauf hin,  da\u00df in den nahegelegenen H\u00e2rsteinen tats\u00e4chlich einige Zwergengruppen  leben, die als Schmiede sowie als Bergleute in den dortigen Minen  arbeiten. Es handelt sich dabei \u00fcbrigens um die einzige erw\u00e4hnenswerte  Ansiedlung von Zwergen in ganz Vinland.<\/p>\n<p>Felsenschatten\u00a0 kleine Ortschaft am Fu\u00dfe und damit tats\u00e4chlich \u201eim Schatten\u201c der Jarnt\u00fbn im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcdosten der Insel.<\/p>\n<p>Folkenh\u00e2g\u00a0  vinl. \u201eZaun des Volkes\u201c. Die eigentliche Thingst\u00e4tte auf der  Bergelmirvellir. Der Name spielt darauf an, da\u00df eine solche Versammlung  urspr\u00fcnglich in unber\u00fchrter Natur stattfand und der Platz durch in die  Erde gesteckte und durch Wollschn\u00fcre verbundene Haselnu\u00df\u00e4ste  gekennzeichnet (\u201egehaselt\u201c) wurde. Wie die meisten Thingpl\u00e4tze ist  jedoch auch dieser inzwischen durch Steinsetzungen, Sitzplattformen etc.  weitergehend gestaltet worden.<\/p>\n<p>Galdar\u00a0 siehe Kap Galdar<\/p>\n<p>Gersim\u00eer\u00a0  vinl. \u201eKostbarkeit\u201c. Tal oder besser tiefe Einbuchtung im Westen der  H\u00e2rsteine, wo sich einige ertragreiche Edelsteinminen befinden.<\/p>\n<p>Glitnirsteine\u00a0  vinl.: \u201eGlanzberge\u201c. Gro\u00dfes Gebirge im Nordosten der Insel. Der Name  spielt wohl auf die dort vorkommenden reichen Lagerst\u00e4tten von  Speckstein an, da einige kleinere Gold- und Edelsteinvorkommen erst in  j\u00fcngerer Zeit entdeckt wurden.<\/p>\n<p>Glitnirwasser\u00a0 vinl. \u201eGlanzflu\u00df\u201c. In den Glitnirsteinen entspringender und in das S\u00eedwasser einm\u00fcndender kleiner Flu\u00df.<\/p>\n<p>Gl\u00fcckstein\u00a0  Auf einer Hochebene an den S\u00fcdh\u00e4ngen der Glitnirsteine noch recht junge  Ansiedlung von mehr oder weniger abenteuerlichen Einwohnern, die den  kleineren Gold- und Edelsteinvorkommen dort nachjagen \u2013 oder denen, die  f\u00fcndig geworden sind.<\/p>\n<p>Gr\u00eemdorf\u00a0 vinl.: \u201eZorndorf\u201c. Ansiedlung oder  besser eine Gruppierung von Bauernh\u00f6fen im S\u00fcdwesten der Zentralebene  nahe dem Vithagj\u00f4rd. Die Einwohner sind eigentlich weder besonders  \u00fcbelgelaunt noch j\u00e4hzorniger oder dicksch\u00e4deliger als die \u00fcbrigen  Vinl\u00e4nder auch. Die \u00f6rtliche \u00dcberlieferung erkl\u00e4rt den Namen damit, da\u00df  die Ansiedlung von einer Gruppe Krieger gegr\u00fcndet wurde, die ihrem  Adligen \u201eim Zorn\u201c die Gefolgschaft aufgek\u00fcndigt hatten.<\/p>\n<p>Grittirhof\u00a0  Ansiedlung nahe der Nordostk\u00fcste. Die Einwohner erkl\u00e4ren den ansonsten  nicht \u00fcbersetzbaren Namen mit \u201eGridir\u201c (vinl.: \u201eGier\u201c), was der Name  eines in dem nahegelegenen kleineren Waldgebiet einst lebenden  vielfr\u00e4\u00dfigen Ungeheuers gewesen sein soll.<\/p>\n<p>Gymirblik\u00a0 vinl.:  \u201eMeeresblick\u201c. Im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcdosten der Zentralebene auf einer kleinen  Hochebene gelegene Ortschaft. Diese Hochlage erlaubt von dem schon gar  nicht mehr k\u00fcstennah gelegenen Dorf aus einen wirklich recht sch\u00f6nen  Blick auf das Meer bzw. die V\u00eedvik.<\/p>\n<p>Gymirskolf\u00a0 vinl.: \u201eHochsitz  des Meeres\u201c. Ortschaft auf der untersten der gewaltigen Stufungen, in  denen das Land von den H\u00e2rsteinen zur S\u00fcd- bzw. Thursenk\u00fcste abf\u00e4llt.<br \/>\nHal  Airget\u00a0 altspr.: \u201eSilberhalle\u201c, wobei die \u00c4nderung des korrekten \u201eDal\u201c  in \u201eHal\u201c wohl eine recht junge umgangssprachliche Anpassung an \u201eHalle\u201c  ist, da dies im alten Vinl\u00e4ndischen ja \u201eS\u00e2l\u201c hei\u00dfen m\u00fc\u00dfte. Jedenfalls  bezieht sich der Name diese kleinen Hafenortes in der Dvergarvik  offenkundig auf die nahegelegenen Minen in den s\u00fcdwestlichen Ausl\u00e4ufern  der H\u00e2rsteine, wo tats\u00e4chlich auch Silber gewonnen wird.<\/p>\n<p>Harhaushof\u00a0  vinl.: \u201eGrausch\u00e4deldorf\u201c. Ortschaft am Westrand der V\u00eedvik unweit von  Tranavard. Der \u00dcberlieferung nach bezieht sich der Name auf eine ehemals  hier gelegenen umfriedete Kultst\u00e4tte des Alten Volkes, in dessen  Eingangstor Dutzende von alten, also \u201egrauen\u201c Menschensch\u00e4deln  eingemauert waren. Auf Gehei\u00df der Goden wurde diese offenbar dem  Menschenopfer dienende Anlage schon in alter Zeit restlos zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Harsteine\u00a0 vinl. \u201eGraue Berge\u201c. M\u00e4chtiges und auch h\u00f6chstes Gebirge im Westteil der Insel.<\/p>\n<p>Hartenfels\u00a0  Adelsburg auf einer zum Teil aus wirklich \u201ehartem\u201c Granit bestehenden  Erh\u00f6hung im Westen der Zentraleben oberhalb des S\u00eedwassers. Die hier  ans\u00e4ssige Erik-Sippe stellt nicht nur schon lange den Jarlf\u00fcrsten von  Gronland, sondern gilt aufgrund ihres Reichtums und ihrer  weitverzweigten wirtschaftlichen, politischen und Blutsverbindungen als  das m\u00e4chtigste Geschlecht von ganz Vinland.<\/p>\n<p>Hnosshaven\u00a0 vinl.:  \u201ekostbarer Hafen\u201c. Hafenstadt an der Einm\u00fcndung des \u201eBaches\u201c in die  Unnbollar. Der Name erkl\u00e4rt sich wohl aus der sehr gut gesch\u00fctzten Lage  und vielleicht auch daraus, da\u00df hier die meisten der in den s\u00fcdlichen  H\u00e2rsteinen gewonnenen Edelsteine und Edelmetalle verschifft werden.<\/p>\n<p>Hochdorf\u00a0  recht junge Ansiedlung auf einer Hochebene in den n\u00f6rdlichsten  Ausl\u00e4ufern des Jarnt\u00fbn, deren Einwohner versuchen wollen, das nicht  allzu \u00fcppige Grasland f\u00fcr die Viehzucht zu nutzen.<\/p>\n<p>Hof B\u00eegalan\u00a0  vinl.: \u201eDorf des Gesanges\u201c. Dieser Ort am Unterlauf des S\u00eedwassers  verdankt seinen Namen seiner alten Tradition, anl\u00e4sslich des Winter- wie  des Sommerfestes gro\u00dfe Wettbewerbe f\u00fcr Barden und Skalden auszurichten.<\/p>\n<p>Hvitahofud\u00a0  vinl. \u201eWei\u00dfes Haupt\u201c. H\u00f6chster und, wie schon der Name verr\u00e4t, st\u00e4ndig  von Eis und Schnee bedeckter Gipfel der H\u00e2rsteine. Im S\u00fcden des Gebirges  gelegen, \u00fcberragt er zudem ehrfurchtgebietend die Bergelmirvellir und  die dortige Thingst\u00e4tte.<\/p>\n<p>Hyndhof\u00a0 vinl.: \u201eHundedorf\u201c. Ortschaft am  Oberlauf des S\u00eedwassers. Die Legende f\u00fchrt den Ortsnamen darauf zur\u00fcck,  da\u00df die Ansiedlung durch einen Hund veranla\u00dft wurde, der hier laut  bellend in der Erde grub und ausgerechnet auf eine alte verrostete  Pflugschar stie\u00df.<\/p>\n<p>Igdurhof\u00a0 vinl. \u201eSpechtdorf\u201c. Am Nordende des Vithagj\u00f4rd gelegene Ortschaft.<\/p>\n<p>Jarnt\u00fbn\u00a0 vinl.: \u201eEisenzaun\u201c. M\u00e4chtige und langgestreckte Gebirgskette entlang der Ostk\u00fcste.<\/p>\n<p>Jarnvellir\u00a0 vinl.: \u201eEisenebene\u201c. Gro\u00dfe und in eine Bucht des Jarnt\u00fbn hineinragende Hocheben im S\u00fcdosten der Insel.<\/p>\n<p>Jokulheim\u00a0  vinl. \u201eEis-Land\u201c Gewaltiger und im \u00fcbrigen der einzige wirkliche  vinl\u00e4ndische Gletscher in den nord\u00f6stlichen Glitnirsteinen.<\/p>\n<p>Kap  Galdar\u00a0 vinl.: \u201eZauberlied-Vorgebirge\u201c. Breites und eher schon als  Landzunge zu bezeichnendes Vorgebirge im S\u00fcdwesten der Insel.<\/p>\n<p>Kleinbucht\u00a0 tats\u00e4chlich recht winzige Bucht im \u00e4u\u00dfersten Nordosten.<\/p>\n<p>Kloster  des Goldenen Drachen\u00a0 Hoch im mittleren Jarnt\u00fbn gelegenes Heiligtum und  Kloster des Drachenkultes. Es gilt als das gr\u00f6\u00dfte und sch\u00f6nste aller  Drachenkl\u00f6ster und ist auch weltoffener als die meisten anderen  Drachenheiligt\u00fcmer.<br \/>\nKornweiler\u00a0 Ortschaft in der n\u00f6rdlichen  Zentralebene. Wie der Name schon andeutet, ist es eine ziemlich junge  Ansiedlung mit vor allem sehr gro\u00dfen Speichern, in denen die Ertr\u00e4ge  aller auch in der weiteren Umgebung gelegenen H\u00f6fe gemeinsam gelagert  werden.<\/p>\n<p>Kynh\u00e2g\u00a0 vinl.: \u201eEinfriedung der Sippe\u201c. Gewaltige  kreisf\u00f6rmige Steinsetzung des Alten Volkes aus riesigen, hohen und kaum  behauenen Felspfeilern, sogenannten \u201eMenhiren\u201c. Der ehemalige Sinn und  Zweck der Anlage ist unbekannt, denn der heutige Name entspringt der  Gewohnheit, da\u00df einige gr\u00f6\u00dfere und weit verstreut lebende Sippen dort  gerne Gesamttreffen aller Angeh\u00f6rigen mit entsprechenden Feiern  veranstalten. Im Gegensatz zu den meisten anderen St\u00e4tten des Alten  Volkes ist hier n\u00e4mlich keinerlei Magie oder \u00e4hnliches mehr sp\u00fcrbar.<\/p>\n<p>Langer Sand\u00a0 Langer und flacher, leicht eingebuchteter Strand in der Mitte der Nordk\u00fcste.<\/p>\n<p>Lundar\u00a0  vinl.: \u201eHeiliger\u201c oder \u201eOpferhain\u201c. In einem kleinen Wald am  s\u00fcdwestlichen Ende des Jarnt\u00fbn gelegen, bildet dieser Ort ein wichtiges  religi\u00f6ses Zentrum der Insel, wenn es auch nicht die Bedeutung von  Sk\u00eedgard erreicht und hier im Gegensatz zu diesem auch nur die Alten  G\u00f6tter verehrt werden.<\/p>\n<p>Manihof\u00a0 vinl.: \u201eMonddorf\u201c. Ortschaft am  Westufer der Unnbollar. Hartn\u00e4ckige, aber bisher nicht bewiesene  Ger\u00fcchte behaupten, der Name spiele darauf an, da\u00df zumindest ein Teil  der Einwohner in Wahrheit Werw\u00f6lfe seien. Die Betroffen bestreiten dies  nat\u00fcrlich nachdr\u00fccklich, k\u00f6nnen aber auch keine vern\u00fcnftige Erkl\u00e4rung  f\u00fcr den Ortsnamen anbieten.<\/p>\n<p>Menjirhof\u00a0 vinl.: \u201eSklavendorf\u201c. Trotz  des eher auf h\u00f6heres Alter hindeutenden Namens eine recht junge kleine  Ansiedlung n\u00f6rdlich von Tranavard. Der Jarlf\u00fcrst hat hier einigen  mittell\u00e4ndischen Bauern und H\u00e4ndlern die Ansiedlung erlaubt und zudem  ausdr\u00fccklich gestattet, auch Sklaven zu halten, die aber nat\u00fcrlich weder  aus Vinland stammen noch hier erworben oder verkauft werden d\u00fcrfen. Der  Ortsbezeichnung besitzt also durchaus b\u00f6sartigen Charakter, stammt  sicherlich nicht von Bef\u00fcrwortern der Sklaverei und wurde wohl vor allem  aus diplomatischen Gr\u00fcnden in der alten, auch von Vinl\u00e4ndern im Alltag  nicht mehr benutzten Sprache gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Midm\u00fbd\u00a0 vinl. \u201eWeltenmitte\u201c.  Der Blick auf die Karte zeigt, da\u00df dieses Bauerndorf tats\u00e4chlich  zumindest einigerma\u00dfen in der Mitte zwar wohl nicht der Welt, aber  immerhin der von Gronland liegt.<\/p>\n<p>Mittenfeld\u00a0 Aufgrund der Lage  schon eher in der \u00f6stlichen Zentralebene soll der Name wohl weniger eine  Lage in der Inselmitte ausdr\u00fccken, sondern einfach, da\u00df diese Ortschaft  inmitten von Feldern liegt, was ja auch zutrifft.<\/p>\n<p>Neuwerk\u00a0 Kleine  Hafenstadt am Ostufer der Unnbollar. Die Begr\u00fcnder dieser tats\u00e4chlich  noch jungen Ansiedlung wollen ziemlich eingestandenerma\u00dfen dem alten  Hafen Hnosshaven den Rang ablaufen oder zumindest einen Teil des  dortigen sehr gewinntr\u00e4chtigen Handels abnehmen.<\/p>\n<p>Nordholz\u00a0  Ortschaft und kleines Waldgebiet am Nordwestrand der H\u00e2rsteine. Die  Einwohner unterst\u00fctzen den nahegelegenen neuen Hafen Neuwerk in der  Hoffnung, durch diesen ihren Holzhandel schwunghafter als bisher  gestalten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nordkap\u00a0 Gebirgige Landspitze zwischen der  M\u00fcndung des S\u00eedwassers und dem Westende des Langen Sandes und zudem  n\u00f6rdlichster Punkt der Insel.<\/p>\n<p>N\u00f4tsal\u00a0 vinl.: \u201eHalle des  Opferfeuers\u201c. Kleine Ortschaft am Ostufer der V\u00eedvik. Der Name verweist  auf die Heiligt\u00fcmer, die vor allem f\u00fcr die Kriegsschiffe der nahe  gelegenen Drakkarholm und deren Unternehmungen die notwendigen Opfer und  Rituale erm\u00f6glichen sollen.<br \/>\nOrgihof\u00a0 vinl.: \u201eDorf auf der  Hochweide\u201c, also etwa \u201eAlmdorf\u201c. Am S\u00fcdende der H\u00e2rsteine auf der  obersten von mehreren stufenartig zur S\u00fcdk\u00fcste abfallenden Hochebenen  gelegene Ortschaft, deren Einwohner infolge der tats\u00e4chlich schon recht  hohen Lage ausschlie\u00dflich Viehzucht betreiben.<\/p>\n<p>P\u00e2panhof\u00a0 vinl.:  \u201eKlosterdorf\u201c. Die Ortschaft liegt in der an die K\u00fcste sto\u00dfenden  Hochebene \u00f6stlich des Jarnt\u00fbn. Die Einwohner liefern oder vermitteln den  M\u00f6nchen des nicht allzu ferngelegenen und von hier aus auch recht gut  erreichbaren Klosters des Goldenen Drachen Lebensmittel und alles sonst  noch ben\u00f6tigte.<\/p>\n<p>R\u00f4dskin\u00a0 vinl.: \u201eRotlicht\u201c. Da es auf Vinland  nahezu keine Prostitution und diese auch nur in Ortschaften mit  regelm\u00e4\u00dfiger Anwesenheit von Mittell\u00e4ndern gibt, w\u00e4re die vom Festland  her naheliegende Deutung hier v\u00f6llig fehl am Platz. Tats\u00e4chlich bezieht  sich der Name dieser an der M\u00fcndung des S\u00eedwassers gelegenen Ortschaft  auf den dortigen m\u00e4chtigen Feuerturm, der ankommenden wie auslaufenden  Schiffen sichere Vorbeifahrt an den gef\u00e4hrlichen Inseln des  \u201eSteinwurfes\u201c und der dortigen zahlreichen Riffe und Untiefen  erm\u00f6glichen soll.<\/p>\n<p>Sch\u00e4renhof\u00a0 Ortschaft auf der hochliegenden K\u00fcstenebene \u00f6stlich des Jarnt\u00fbn.<\/p>\n<p>S\u00eedborn\u00a0  vinl. \u201eLange Quelle\u201c. Ortschaft an der Quelle des S\u00eedwassers. \u201eBorn\u201c  k\u00f6nnte auch mit \u201ek\u00fchn, mutig\u201c \u00fcbersetzt werden, jedoch ergibt dies  offenkundig weit weniger einen Sinn als die Deutung des \u00fcbrigens einer  sehr viel j\u00fcngeren Entwicklungsstufe des Vinl\u00e4ndischen angeh\u00f6renden  Ausdruck f\u00fcr eine Quelle.<\/p>\n<p>S\u00eedwasser\u00a0 vinl.: \u201eLanger Flu\u00df\u201c. Gr\u00f6\u00dfter  Flu\u00df auf Gronland. Von tats\u00e4chlich beeindruckender L\u00e4nge und Breite,\u00a0  teilt er die gro\u00dfe Zentralebene in eine n\u00f6rdliche und s\u00fcdliche H\u00e4lfte  und m\u00fcndet schlie\u00dflich an der Nordk\u00fcste ins Meer. Bis zur Hartenfels und  noch dar\u00fcber hinaus kann er an sich auch von gro\u00dfen seeg\u00e4ngigen  Schiffen befahren werden, wobei allerdings seine recht starke Str\u00f6mung  doch erhebliche Schwierigkeiten verursacht.<\/p>\n<p>Sk\u00eedgard\u00a0 vinl.:  \u201eTempelzaun\u201c. Der Ausdruck bezeichnet sowohl die Umfriedung eines  heiligen Bezirkes als auch den innerhalb dieses Zaun herrschenden  \u201eTempelfrieden\u201c einschlie\u00dflich des dort gew\u00e4hrten Asylrechtes.  Tats\u00e4chlich befinden sich in diesem am s\u00fcdwestlichen Ende der Gro\u00dfen  Ebene gelegenen Ort sogar mehrere Heilgt\u00fcmer der Alten wie auch der  Neuen G\u00f6tter und er gilt als wichtigstes Religionszentrum der Insel.<\/p>\n<p>Sn\u00e2rlogihof\u00a0  vinl.: \u201eSchneefeuerdorf\u201c. Kleine Ortschaft am S\u00fcdufer der Dvergarvik.  Angeblich r\u00fchrt der merkw\u00fcrdige Name daher, da\u00df einstmals eine Gruppe  Abenteurer einige kleine Ruinen in der weiter s\u00fcdlich bei Kap Galdar  gelegenen Felsenw\u00fcste erforschen wollte und dabei von schweren  Schneest\u00fcrmen \u00fcberrascht wurde. Sie \u00fcberlebten mehr als eine Woche an  einem unter einem Felsendach entz\u00fcndeten und m\u00fchsam am Leben erhaltenen  Lagerfeuer und gr\u00fcndeten die Siedlung, weil sie sich dort feste  Unterk\u00fcnfte errichteten, um bei besserem Wetter weiter suchen zu k\u00f6nnen.  Irgendwelche Sch\u00e4tze oder sonstige erw\u00e4hnenswerte Dinge scheinen aber  trotz aller Hartn\u00e4ckigkeit weder sie noch ihre Nachkommen jemals  entdeckt zu haben, weshalb sie schon viele Generationen lang nur noch  Fischfang betreiben.<\/p>\n<p>Speckhof\u00a0 Ortschaft in den westlichen  Ausl\u00e4ufern der Glitnirsteine. Der Name weist auf die von vielen  Einwohnern gefertigten Kunst- und Gebrauchsgegenst\u00e4nde aus dem hier  reich vorhandenen Speckstein hin, die inzwischen auch in den  Mittellanden recht gut verkauft werden k\u00f6nnen und dem Ort einen schon  mehr als bescheidenen Wohlstand verschafft haben.<\/p>\n<p>Stanhof\u00a0 vinl.:  \u201eSteinhof\u201c. Ortschaft nahe der Quelle des \u201eBaches\u201c. Der Ort verdankt  seinen Namen dem Handel mit den in der nahegelegenen Gersim\u00eer gewonnenen  Edelsteinen.<\/p>\n<p>Steinwurf, der\u00a0 Westlich der M\u00fcndung des S\u00eedwassers  an der Nordk\u00fcste gelegene langgestreckte Gruppe kahler und lebloser  Felseninseln und Klippen, die f\u00fcr ortsunkundige Schiffsfahrer durch  viele Riffe und Untiefen auch noch in einer ziemlichen Entfernung  \u00e4u\u00dferst gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Sudrihaven\u00a0 vinl.: \u201eS\u00fcdhafen\u201c.  An der V\u00eedvik gelegene kleine Hafenstadt. Sie besorgt vor allem Tranport  und Verkehr zur naheliegenden Drakkarholm, zumal der sonstige Handel  sich weitestgehend nach Tranavard verlagert hat.<\/p>\n<p>Summarheim\u00a0  vinl.: \u201eSommerland\u201c. Die s\u00fcdliche H\u00e4lfte der durch das S\u00eedwasser  geteilten gro\u00dfen Zentralebene mit f\u00fcr vinl\u00e4ndische Verh\u00e4ltnisse sehr  gutem Ackerland.<\/p>\n<p>S\u00fbrtfjorgynheim\u00a0 vinl.: \u201eLand der schwarzen  Erde\u201c. N\u00f6rdlicher Teil der gro\u00dfen Zentralebene und wie der s\u00fcdlicche  durchweg mit sehr fruchtbarem Ackerboden und entsprechend f\u00fcr Vinland  recht dichter Besiedlung.<\/p>\n<p>S\u00fbrtvithar\u00a0 vinl.: \u201eSchwarzer Wald\u201c.  Geschlossenes Waldgebiet am westlichen Rand des Jarnt\u00fbn, welches durch  den sehr dicht stehenden Bestand von \u00fcberwiegend Nadelh\u00f6lzern  tats\u00e4chlich einen recht \u201edunklen\u201c Eindruck vermittelt.<\/p>\n<p>Tan Caile\u00a0  altspr. \u201eAlter Wald\u201c. Nicht sehr gro\u00dfes, aber nahezu undurchdringlich  verwachsenes, unber\u00fchrtes und offenkundig uraltes Waldgebiet im  Nordosten der Insel. Der Name und der Anblick weisen ebenso wie dunkle  Andeutungen einiger Druiden darauf hin, da\u00df es sich um einen Heiligen  Wald des Alten Volkes handelt. Es ist jedoch bisher niemand bekannt  geworden, der N\u00e4heres sagen konnte oder wollte und auch niemand, der  dort einzudringen gewagt h\u00e4tte \u2013 und wenn doch, kehrte offenbar keiner  zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Thistilhof\u00a0 vinl.: \u201eDisteldorf\u201c. Kleine Ortschaft am  Oberlauf des \u201eBaches\u201c. In der nicht gerade besonders fruchtbaren  Umgebung finden sich etliche der namensgebenden Str\u00e4ucher.<\/p>\n<p>Thrudbjorg\u00a0  vinl.: \u201eStarke Burg\u201c. Auf einer Hochebene am westlichen Rand der  H\u00e2rsteine gelegene Adelsfestung. Tats\u00e4chlich w\u00e4re sie aufgrund ihrer  Umgebung nur sehr schwer zu erst\u00fcrmen oder auch nur zu belagern.<\/p>\n<p>Thursenk\u00fcste\u00a0  \u201eThursen\u201c bedeutet auf vinl\u00e4ndisch \u201eRiesen\u201c. Die S\u00fcdk\u00fcste zwischen Kap  Galdar und der V\u00eedvik weist durchgehend flache Sandstr\u00e4nde auf, weshalb  der Sinn dieses Namens nicht recht klar ist. Wahrscheinlich beruht er  darauf, da\u00df vom Meer aus gesehen die zu den H\u00e2rsteinen stufenf\u00f6rmig  ansteigenden Hochebenen als \u201eRiesentreppe\u201c gedeutet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Tranavard\u00a0  vinl.: \u201eKranichwache\u201c. Ortschaft an der V\u00eedvik, der sich in den letzten  Jahrzehnten zu einem immer bedeutenderen und nunmehr zum gr\u00f6\u00dften  gronl\u00e4nischen und auch vinl\u00e4ndischen Hafen entwickelt hat. Er bildet das  Zentrum des Handels mit dem Festland und bereits ein bedeutender Teil  seiner Einwohnerschaft besteht aus hier fest niedergelassenen  Mittell\u00e4ndern. Selbst nach deren Ma\u00dfst\u00e4ben kann Tranavard wenn auch noch  nicht als wirklich gro\u00dfe, aber durchaus bedeutsame Hafenstadt mit  vergleichsweise weltoffener und kulturell vielf\u00e4ltiger Atmosph\u00e4re  bezeichnet werden.<\/p>\n<p>Unleiptirhal\u00a0 vinl.: \u201eWellenblitz-Hof\u201c. Kleine  Ortschaft oder besser Ansammlung von Geh\u00f6ften an der Kleinbucht im  \u00e4u\u00dfersten Nordosten der Insel. Der Name stammt von dem des  Drachenschiffes, das die Einwohner trotz ihres eher geringen Wohlstandes  unterhalten. Hierdurch verwundert es nicht, da\u00df sie als die eifrigsten,  wenn nicht sogar die letzten richtigen Raubfahrer und Rauhh\u00e4ndler von  ganz Gronland gelten.<\/p>\n<p>Unnbollar\u00a0 vinl.: \u201eWellen-Vernichter\u201c. Gro\u00dfe  Meeresbucht im Nordwesten der Insel, die tats\u00e4chlich auch bei  schlimmsten St\u00fcrmen sicheres und ruhiges Wasser bietet.<\/p>\n<p>Urdhof\u00a0  vinl.: \u201eSchicksalsdorf\u201c. Der Name dieses im Norden der Hochebene an der  Ostk\u00fcste gelegenen Ortes weist keineswegs auf ein besonderes gutes oder  schlechtes Schicksal der Einwohner hin.<br \/>\n\u201eUrd\u201c ist vielmehr auch der  Name einer der \u201eNornen\u201c, also der Schicksalsg\u00f6ttinnen aus dem Kult der  Alten G\u00f6tter, die dort heute noch ein Heiligtum besitzen und gl\u00e4ubige  Verehrung genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Utibjorg\u00a0 vinl.: \u201eAu\u00dfenburg\u201c. Auf einem H\u00fcgel  am Oberlauf des \u201eBaches\u201c gelegene kleine Festung, eigentlich nur eine  einfache \u201eMotte\u201c, also ein Wehrturm mit einigen Nebengeb\u00e4uden.  Urspr\u00fcnglich war sie tats\u00e4chlich als Au\u00dfenwerk der nicht allzu weit  entfernten Thrudbjorg errichtet worden. Ihre jetzigen Bewohner sind aber  inzwischen keine Gefolgen mehr, sondern haben sich zu einer  unabh\u00e4ngigen Adelssippe entwickelt.<br \/>\n.<br \/>\nVestrihlokk\u00a0 vinl. \u201eWest-Kette\u201c. Langgezogene Gebirgskette im \u00e4u\u00dferen Westen der Insel.<\/p>\n<p>Vestriholm\u00a0  vinl.: \u201eWest-Insel\u201c. Die n\u00f6rdliche Verl\u00e4ngerung der Vestrihlokk. Da in  deren n\u00f6rdlichem Teil die Felsklippen nur noch wenig H\u00f6he haben, sich  dann aber unvermittelt sehr steil und wieder hoch aus der sehr flachen  Umgebung erheben, wirkt das Ganze wie eine \u201eInsel auf dem Land\u201c. Dies  k\u00f6nnte den merkw\u00fcrdigen Namen erkl\u00e4ren. Jedenfalls liegt die Vestriholm  zwar auf einer Halbinsel, jedoch ist diese \u00fcberall so breit, da\u00df es sich  wohl nicht um eine verlandete ehemals richtige Insel handeln d\u00fcrfte und  da\u00df auch sonst keineswegs der Eindruck einer Insel entsteht.<\/p>\n<p>V\u00eedvik\u00a0\u00a0  vinl.: \u201eWeite Bucht\u201c. Sehr breit ausladende und offene Meeresbucht an  der S\u00fcdk\u00fcste. Da aus dieser Richtung jedoch so gut wie nie heftige Winde  oder gar St\u00fcrme kommen, ist sie trotzdem sehr gut f\u00fcr die Schiffahrt  geeignet und wird auch entsprechend stark genutzt.<\/p>\n<p>Vierarmen\u00a0  Ortschaft im S\u00fcdosten der Zentralebene, wo sich zwei bedeutende  Fernstra\u00dfen kreuzen und somit tats\u00e4chlich die namengebenden vier Arme  bilden.<\/p>\n<p>Vikhof\u00a0 vinl.: \u201eBucht-Dorf\u201c. Ortschaft an der \u00e4u\u00dfersten  S\u00fcdostk\u00fcste, von deren hier verlaufenden sanften Rundungen allerdings  keine die Bezeichnung als Bucht verdient. Offenbar bezieht sich der Name  auf die den Ort landseitig fast v\u00f6llig einschlie\u00dfenden Abh\u00e4nge der dem  s\u00fcdlichen Jarnt\u00fbn\u00a0 vorgelagerten Hochebene, welche tats\u00e4chlich eine Art  Bucht bilden.<\/p>\n<p>Vithagj\u00f4rd\u00a0 vinl.: \u201eWaldg\u00fcrtel\u201c. Gro\u00dfes,  langgestrecktes und vergleichsweise schmales Waldgebiet am Ostrand der  H\u00e2rsteine. Hier soll das eigentliche Reich des r\u00e4tselhaften Pilzk\u00f6nigs  liegen, auch wenn die seltenen Begegnungen mit diesem \u00fcbernat\u00fcrlichen  Wesen meist in den kleinen Waldst\u00fccken bei der Hartenfels stattfinden.<\/p>\n<p>Voltarsyn\u00a0  vinl.: \u201eVoltar-Wache\u201c. Auf der Arvakirholm gelegene kleine Festung und  Siedlung. Name und Lage verraten den \u00fcberwiegend milit\u00e4rischen Zweck der  auch fast ausschlie\u00dflich von Gefolgschaftskriegern verschiedener Adlige  und ihren Familien bewohnten Anlage. Mangels Liegem\u00f6glichkeiten f\u00fcr ein  gr\u00f6\u00dferes Drachenschiffe verf\u00fcgen sie nur \u00fcber einige kleinere, nur  hilfsweise im Kampf einsetzbare Fahrzeuge. Die Krieger sollen daher  weniger voltarische und sonstige Angreifer sofort bek\u00e4mpfen, sondern  vielmehr vor diesen warnen und ihnen je nach M\u00f6glichkeit nach erfolgter  Landung in der V\u00eedvik \u00fcberraschend in den R\u00fccken fallen.<\/p>\n<p>Waldburg\u00a0  Kleine Festung auf einem die umgebenden W\u00e4lder \u00fcberragenden H\u00fcgel am  nordwestlichen Rand des Jarnt\u00fbn. Wie schon der neusprachliche Name  verr\u00e4t, wurde die Anlage erst vor einigen Jahrzehnten errichtet, und  zwar von Mitgliedern und Gefolgsleuten der Erik-Sippe. Sie dient dem  Schutz und auch der \u00dcberwachung zahlreicher H\u00f6fe im Nordwesten der  Zentralebene, die in der Zeit davor der Gefolgschaft von Hartenfels  beitraten, aber von dieser Burg selbst doch sehr weit entfernt liegen.<\/p>\n<p>Wolkengrund\u00a0  Kleine und tats\u00e4chlich recht hochgelegene Ortschaft auf der  Bergelmirvellir. Fr\u00fcher lebten ihre Bewohner mehr oder weniger von der  Versorgung der dort noch regelm\u00e4\u00dfig stattgefundenen All- und Havathings.  Seitdem diese aber gr\u00f6\u00dftenteils zur Hartenfels und dem Kynhag verlegt  worden sind, haben sie sich mehr oder weniger auf Landwirtschaft und vor  allem Viehzucht verlegt, wof\u00fcr eigentlich recht g\u00fcnstige Bedingungen  herrschen. Erst dann erhielt der Ort seinen demzufolge neusprachlichen  Namen. Vorher bestand n\u00e4mlich \u00fcberhaupt keiner aus der alten Tradition  heraus, da\u00df eine Thingst\u00e4tte eigentlich in unber\u00fchrter Natur errichtet  werden soll.<\/p>\n<p>Ymirhof\u00a0 vinl.: \u201eDorf des Rauschens\u201c. Da diese  \u00fcberwiegend von Fischern bewohnte Ortschaft an der Westk\u00fcste liegt,  meint der Name offensichtlich das Rauschen des Meeres und des Windes,  obwohl das Wort auch f\u00fcr das des Waldes und der Bl\u00e4tter benutzt werden  kann.<\/p>\n<p>Zweim\u00fchlen\u00a0 Ortschaft am Unterlauf des S\u00eedwassers oberhalb  der Einm\u00fcndung des Glitnirwassers. Hier befinden sich zwei gewaltige  Wasserm\u00fchlen, die vom S\u00eedwasser betrieben werden, dessen Lauf sich hier  zwischen felsigen Ufer verengt und dadurch eine besonders kr\u00e4ftige  Str\u00f6mung entwickelt. Fast das gesamte Getreide aus dem nordwestlichen  Teil der Zentralebene wird hier gesammelt und gemahlen, wobei die Werke  sogar verstellbar eingerichtete sind und so f\u00fcr verschiedene Zwecke  unterschiedliche Qualit\u00e4ten liefern k\u00f6nnen. Die Anlage wurde vom  Gro\u00dfvater des jetzigen Hartenfelsers erbaut und ist nach wie vor  Eigentum des Sippenhauptes. Alle zu seiner Gefolgschaft z\u00e4hlenden Bauern  zahlen eine sehr niedrige und alle \u00fcbrigen eine recht hohe Geb\u00fchr f\u00fcr  das Mahlen. Das sichert ihm einerseits eine \u00fcppige Nebeneinnahme und  erh\u00f6ht andererseits auch den Reiz, sich ihm anzuschlie\u00dfen und seine  schon sehr betr\u00e4chtliche Macht weiter auszubauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Insel besitzt zwar mit etwa 240 \u2013 250 km in Ost-West und 140 \u2013 150 km in Nord-S\u00fcd-Richtung die gr\u00f6\u00dfte Ausdehnung, weist aber aufgrund einiger zum Teil gewaltiger und weit geschwungener Einbuchtungen eine Gesamtfl\u00e4che von wenig mehr als 28.000 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.geiranger.de\/wp\/die-bespielten-sippen-von-norglaw-markland\/die-inseln\/gronland\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":29,"menu_order":3,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"class_list":["post-422","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.geiranger.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/422","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.geiranger.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.geiranger.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.geiranger.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.geiranger.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=422"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.geiranger.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/422\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":425,"href":"https:\/\/www.geiranger.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/422\/revisions\/425"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.geiranger.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/29"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.geiranger.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=422"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}